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Hisbollah-Chef räumt ein, dass er Hilfe aus Iran erhält, rechnet mit Unterstützung aus Ägypten
19.02.2007 - 19:36 von Webmaster




Nasrallah gibt zu, dass er Geld und Waffen aus dem Iran bekommt; „bereit, Hilfe auch aus Ägypten anzunehmen“

Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, ist bereit, Hilfe nicht nur vom Iran anzunehmen, sondern auch von muslimischen Staaten, die diplomatische Kontakte mit Israel unterhalten, wie Ägypten oder Staaten, die als gemäßigt gelten, wie Saudi-Arabien. Nach seinen Worten ist es kein Geheimnis, dass der Iran die Hisbollah mit Geld und Waffen, die über Syrien kommen, unterstützt, doch er wäre auch bereit, jede Hilfe anzunehmen, die er von arabischen oder muslimischen Staaten bekommen kann.

Dies sagte er in einem Interview, das am Wochenende in der kuwaitischen Zeitung „Al-Rai al-Aam“ veröffentlicht wurde. Der Journalist, Dr. Saad al-Din Ibrahim, besuchte vor einigen Tagen den Libanon, wo er Nasrallah interviewte.

Nach Angaben Ibrahims nahm Nasrallah in dem Interview Stellung zur Entführung der israelischen Soldaten und sagte, dass das Ziel der Operation die Befreiung von libanesischen Gefangenen war, die in Israel inhaftiert sind. Gleichzeitig gab Nasrallah zu, dass er Fehler begangen habe: „Es kann sein, dass wir uns geirrt haben, nur Gott macht keine Fehler, und dafür haben wir uns bei dem libanesischen Volk entschuldigt und sehr teueres Blutgeld bezahlt“, so Nasrallah. (Haaretz, 4.2.07)



Quelle: „Newsletter der Botschaft des Staates Israel - Berlin“ vom 2. Februar 2007


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